Weniger Menschen in Deutschland nutzen Social Media, viele verbringen weniger Zeit als in den Vorjahren auf den Plattformen. Dieses Ergebnis liefert der Social Media Atlas 2024. Demnach sind die Zahlen für diese Sparte erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie rückläufig.
Offenbar verbringt vor allem die Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen wieder deutlich weniger Zeit auf Social Media. Insgesamt nutzen 80 Prozent der UserInnen in Deutschland Plattformen wie TikTok und Instagram – das ist ein Rücklauf um vier Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr und ein Verlust von zehn Prozent gegenüber dem Jahr 2017.
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Insgesamt sind NutzerInnen derzeit im Schnitt 18,7 Stunden wöchentlich auf Social Media unterwegs, dies entspricht einem Rückgang von 2,1 Stunden im Vorjahresvergleich. Bei den 40- bis 49-Jährigen fällt besonders ins Auge, dass die Plattformen offenbar an Attraktivität eingebüßt haben: Sie nutzen soziale Medien noch 16,3 Stunden pro Woche, das sind 6,4 Stunden weniger als im Vorjahr.
Social Media auch im Job rückläufig
Auch für den Job werden soziale Medien weniger genutzt als je zuvor: Im Schnitt verbringen UserInnen etwa 9,3 Stunden wöchentlich für berufliche Zwecke auf den Plattformen, im Jahr zuvor waren es noch 4,4 Stunden mehr gewesen. Es ist wieder die Gruppe 40plus, die für den stärksten Rückgang sorgt: Vergangenes Jahr war sie wöchentlich noch 12,7 Stunden für den Job auf Insta und Co. unterwegs, aktuell sind es noch 7,6 Stunden pro Woche.
Trotzdem: Social Media macht glücklich
Überflüssig sind die sozialen Medien in Deutschland deshalb aber noch lange nicht: Immerhin 70 Prozent der TeilnehmerInnen geben an, dass sie in der Freizeit gern auf den entsprechenden Plattformen unterwegs sind, 60 Prozent betonen gar, das Social Media sie glücklich macht. Allerdings ist das Vertrauen in soziale Medien gesunken: Als glaubwürdig stufen nur noch 35 Prozent der Befragten die Inhalte ein, die sie dort sehen, hören oder lesen.
Der Social-Media-Atlas ist eine Umfrage, die die PER Agency und Toluna zusammen mit dem Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) durchgeführt haben. Insgesamt wurden für die Erhebung 3.500 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren befragt. Die Befragungen wurden im Januar und Februar diesen Jahres gemacht.
