Konsum: Lust auf Shopping wieder im Aufwind

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Konsum: Lust auf Shopping wieder im Aufwind

Die Inflation hält an und es ist völlig ungewiss, wie lange das noch so bleibt. Deshalb ist das Thema Sparen ein Dauerbrenner bei den Menschen in Deutschland. Laut einer Studie der Norisbank möchte ein Drittel der Bundesbürger in diesem Jahr mehr Geld zu sparen als im Vorjahr. Aber: Es ist auch wieder spürbar, dass die Kauflaune steigt, denn ebenfalls fast ein Drittel der Deutschen plant große Reisen oder Investitionen in ein Haus oder eine Wohnung. Auch Themen wie ein neues Auto, eine moderne Küche oder Ausgaben rund um den Computer sind wieder deutlich mehr im Gespräch. Außerdem möchte jeder Zehnte mehr Geld ausgeben, wenn bei der Herstellung von Produkten auf deren Nachhaltigkeit und Qualität geachtet wurde.

Konsumklima: Erfreuliche Tendenzen

Zwar hält ein Vergleich der Konsumlaune längst nicht den Werten vor Corona stand – doch immerhin gibt es aktuell doppelt so viele Kauffreudige (14,8 Prozent) wie noch im Vorjahr (7,5 Prozent). Eine große Reise planen 12,6 Prozent der Menschen in Deutschland (Vorjahr 9,2 Prozent).
Außerdem verschiebt sich bei vielen Menschen offenbar der Fokus: Das Selbstverwöhn-Konzept „Gönn-dir“ verliert etwas an Bedeutung (5,5 Prozent, Vorjahr 5,9 Prozent). Einen Aufwärtstrend erlebt indessen die Spendenbereitschaft (5,5 Prozent, Vorjahr: 3,2 Prozent).

Bei GamerInnen sitzt Geldbeutel locker

Neben Reisen, Wohnen, Autos und Spenden fällt ein weiterer Posten auf: Die Menschen in Deutschland geben deutlich mehr für Video- und Computerspiele aus. Dies teilte der Branchenverband Bitkom mit. Nicht nur Hardware wie Smartphones, Computer und Konsolen verbuchen wachsende Gewinne, auch in Computerspiele wird kräftig investiert. Im Schnitt geben die Deutschen 26 Euro für Video- und Computerspiele aus, im Vorjahr waren es noch durchschnittlich 23 Euro.
Auffällig ist dabei: Je jünger die GamerInnen sind, desto kauffreudiger sind sie. So geben die 16- bis 29-Jährigen etwa 30 Euro im Monat für Spiele aus, die 30-49-Jährigen zirka 27 Euro. Bei den über 50-jährigen belaufen sich die Ausgaben auf 23 Euro, Deutsche ab 65 Jahren geben im Schnitt nur noch 15 Euro dafür aus. Insgesamt sagen 53 Prozent der Befragten, dass sie regelmäßig Videospiele spielen. Zahlreiche Teilnehmer geben auch an, dass sie mehr Geld für In-Game-Käufe ausgeben, das sind Objekte in einem Spiel.